Asante sana (Suaheli für: Vielen Dank!)

  


Aus persönlicher Verbundenheit zu unserer alten Heimat und dem Wissen, dass alle Spenden die Menschen in Igoma erreichen, unterstützen wir seit einigen Jahren privat Das IGOMA Projekt der Kirchengemeinde Luther-Melanchton in Lübeck.

Seit einem viertel Jahrhundert ist die Gemeinde mit den Menschen in Igoma in einer kirchlichen Partnerschaft verbunden. Begonnen hat alles mit „Mama Matemba“. Sie war im Rahmen ihrer Ausbildung zur Erzieherin von Tansania nach Deutschland gekommen und hatte 1992 eine offizielle Partnerschaft mit ihrer Kirchengemeinde, der Angaza Lutheran Parish in Igoma bei Mwanza am Viktoriasee, vorgeschlagen.

Und so sind seit 1994 viele Projekte sind hinzugekommen: Kirchbauten, Brunnen, ein Schulgeldfonds, Solarlampen, ein Geburtsvorbereitungsprogramm.

Wir haben uns entschlossen, die Projekte auch als Unternehmen zu unterstützen und spenden pro Mitarbeiter 10 € im Monat. Wenn Sie Interesse haben über diese Projekte mehr zu erfahren und auch dafür spenden möchten. Dann wenden Sie sich bitte an:

Pastor Thorsten Rose, Tel.: 0451 2928531
Mail:

Spenden: Kirchengemeinde Luther-Melanchthon, Sparkasse Lübeck, IBAN: DE 44 2305 0101 0007 7057 83

Die Region Mwanza liegt südlich am Rande des Viktoriasees 1139 m. ü. NN. Die Stadt Mwanza ist mit über 700.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Tansanias.
Typisch für diese Region ist die Regenzeit, die sich vor allem im Norden und Nordosten in zwei Regenzeiten einteilen lässt: die kurze zwischen November und Dezember, die große zwischen März und Mai, wobei besonders im April viel Regen niedergeht. In der Region Mwanza dominiert die Landwirtschaft mit 85 % der Beschäftigten. Daneben ist die Fischindustrie am Viktoriasee ein großer Wirtschaftsfaktor.
 
Mwanza ist die Metropole in der Region des Sukuma-Stammes, welche die größte ethnische Gruppe des Landes stellen. Die Sukuma sind hauptsächlich sich selbstversorgende Farmen. Insgesamt leben in Tansania etwa 130 Volksstämme mit jeweils eigener Sprache friedlich zusammen. Gemeinsame Landessprache ist Suaheli.
 
Im Sozialgefüge der Sukuma-Gemsinchaft stehen die Frauen an letzter Stelle. Sie kümmern sich um die Kinder, legen kilometerweite Strecken zurück, um Wasser und Feuerholz zu holen, mahlen Getreide und Cassava, kochen das Essen an offenen Feuerstellen, pflegen die Kranken und bestellen gemeinsam mit dem Mann die Felder. Wegen der wirtschaftlichen Situation der ländlichen Bevölkerung arbeiten oft auch die Kinder der Familie. Ihnen bleibt dann eine Schulbildung und somit die Chance auf eine bessere Erwerbsmöglichkeit verwehrt. In den städtischen Gebieten können meist alle Kinder zumindest die Primaryschool abschließen.


  


Schulprojekt „Tumaini“ (= Suaheli für „Hoffnung“)
 
„Menschen in Lübeck schicken Kinder in Igoma zur Schule“, das war das Motto, als vor etlichen Jahren unser Schulprojekt ins Leben gerufen wurde.
 
Viele Kinder haben seitdem die Grundschule (Klasse 1-7) abgeschlossen und sind weiter zur fortbildenden “Secondary-School“ (Klasse 8-11) gegangen. Ohne unsere Unterstützung würden viele Kinder aus armen Familien nur unzureichend ausgebildet werden.

  
Wem helfen wir? 

Zusammen mit unseren Partnern in Igoma haben wir seit 1992 verschiedene Projekte ins Leben gerufen: Häuser ohne Strom haben Solarlampen erhalten. Mitarbeiter und Studenten der Fachhochschule Lübeck haben zusammen mit Bewohnern von Missionsgemeinden auf dem Lande Lehmkochstellen gebaut. Mit Hilfe der Umweltlotterie BINGO wurden Brunnen gebohrt. Bei Bau der Kirchen in Igoma und in einer Missionsgemeinde haben wir geholfen.
 
Derzeit liegen uns zwei Projekte besonders am Herzen: unser Schulprojekt und unser Geburtsvorbereitungsprojekt.
Herzlichen Dank an alle Spender, die uns hierbei unterstützen.


Partnerschaft Igoma Lübeck – Ein herzliches Dankeschön an unsere Unterstützerl – Seite 1
Partnerschaft Igoma Lübeck – Ein herzliches Dankeschön an unsere Unterstützerl – Seite 2

© Copyright dentisratio GmbH 2019